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Konzept und Kompetenzen

Orthopädische Rehabilitation

...ist Bewegung an und für sich!

Die Rehaklinik Wien Baumgarten bietet umfassende Therapien im Bereich der orthopädischen Rehabilitation bei Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates an. 

Die orthopädische Rehabilitation führt zur Wiederherstellung von Beeinträchtigungen Ihres Bewegungsapparates, sei es nach einer Operation oder aufgrund degenerativer Erkrankungen oder chronischer Überlastungen. Durch den Einsatz medizinischer, therapeutischer und pflegerischer Maßnahmen erreichen wir Ihre größtmögliche Selbstständigkeit bei allen täglichen Aktivitäten. Wir setzen auf die Kombination von Therapien und präventiven Maßnahmen im Sinne der konservativen Orthopädie, um Ihre körperliche und geistige Gesundheit nachhaltig zu bewahren.

 

Aufenthaltsdauer

Die reguläre Aufenthaltsdauer in der orthopädischen Rehabilitation beträgt 21 Tage. Eine Verlängerung um 1 Woche ist bei medizinischer Notwendigkeit möglich und kann bei Ihrem Versicherungsträger während des Aufenthaltes beantragt werden.

 

Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus unserem umfangreichen Spektrum der konservativen Orthopädie.

Ärztliche Leistungen

Im Zuge der Aufnahme wird die Krankengeschichte erhoben und eine detaillierte Untersuchung des Patienten durchgeführt. Auf Basis dieser Aufnahmeuntersuchung wird ein umfangreicher Therapieplan erstellt, der individuell an das Krankheitsbild und die Leistungsfähigkeit des Patienten angepasst ist.

Während des Aufenthaltes finden regelmäßige Arztkontakte im Sinne von Visiten und einer Zwischenuntersuchung statt. Diese dienen der Überprüfung des Therapieverlaufes und der Anpassung des Therapieplanes. Natürlich kann im Bedarfsfall auch eine nicht geplante Visite (Sprechstunde) vereinbart werden. Am Ende des Aufenthaltes erfolgt noch eine ausführliche Abschlussuntersuchung. Zur Dokumentation des Therapieerfolges werden am Beginn und am Ende der Rehabilitation jeweils spezifische Fragebögen (Scores) erhoben. Diese Ergebnisse werden im Abschlussbericht dokumentiert.

Bei der Manuellen Medizin geht es um das Erfassen und Behandeln von Funktionsstörungen, welche sowohl Gelenke, Muskeln und die Haut betreffen können. Für die Behandlung von muskulären Funktionsstörungen kommen Techniken zur Kräftigung und Dehnung zum Einsatz. Bei Funktionsstörungen von Gelenken können Mobilisationstechniken oder Manipulationen (Knacksen) zu einer Wiederherstellung des Gelenkspiels führen. Diese Technik ist vor allem bei Beschwerden der Wirbelsäule effizient und erfolgreich.

Bei der therapeutischen Lokalanästhesie (Infiltrationstherapie) werden mittels Injektionen Medikamente an schmerzhafte oder gereizte Strukturen (Nerven, Muskel, Bänder, bzw. Bandansätze oder in das Gelenk) appliziert. Es werden somit Schmerz, Entzündung und Schwellung reduziert.

Viele Patienten kommen mit akuten oder chronischen Schmerzen in unsere Klinik. Die Rehabilitation ist eine aktive und körperlich fordernde Therapieform. Dementsprechend kann es auch zu Schmerzverstärkungen kommen. Unser Ärzteteam ist in der medikamentösen Behandlung von Schmerzzuständen speziell geschult und bietet eine entsprechende Begleitung und Beratung an.

Zusatzleistungen

Mit Zuhilfenahme eines Röntgengerätes können zahlreiche Beschwerden der Wirbelsäule erfolgreich behandelt werden.

Hier ein Auszug:

  • Schmerzen der Facettengelenke: Die Facetten- oder Wirbelbogengelenke können bei einer schmerzhaften Wirbelsäule eine der Ursachen sein. Mithilfe eines Röntgen gezielten Verfahrens können diese oft überlasteten Gelenke auf den Millimeter genau infiltriert werden.
  • Bandscheibenvorfall: Bei einem Bandscheibenschaden, der eine Nervenwurzel bedrängt, bietet sich eine „Wurzelblockade“ unter Röntgen Kontrolle an. Die Behandlung führt meist zu einer sofortigen Beschwerdeerleichterung und beschleunigt den Heilungsprozess beim Bandscheibenvorfall.
  • Darm- Kreuzbeingelenk: Das Verbindungsgelenk zwischen Kreuz- und Darmbein ist sehr häufig schmerzhaft gereizt und damit Ursache für Kreuzschmerzen. Eine Infiltration in diesem Bereich kann zur Schmerzlinderung beitragen.
  • Syndrom des engen Wirbelkanals: Eine zunehmend eingeschränkte Gehstrecke und ein Schwächegefühl in den Beinen ist häufig ein Hinweis für einen durch Abnutzungen verengten Wirbelkanal. Auch hier kann man mit Infiltrationen in den Wirbelkanal (über das Steißbein oder zwischen den Dornfortsätzen) eine deutliche Beschwerdeerleichterung schaffen.

Der Spineliner ist ein hochentwickeltes diagnostisches und therapeutisches Instrument zur Behandlung von schmerzhaften Funktionsstörungen an der gesamten Wirbelsäule sowie von Fehlregulierungen mit ausgeprägten Muskelverspannungen (Hartspann im Sinne von sogenannten Triggerpunkten). Mit der Spineliner-Impulstechnik wird gleichermaßen eine exakte und reproduzierbare Analyse der Funktionsstörung der Wirbelsäule ermöglicht. Die Anwendung oszillierender Impulse mit dem Spineliner an biologischen Strukturen geschieht mit minimalem Kraftaufwand.

Anwendungsgebiete:

  • Blockaden im Wirbelsäulenbereich, inklusive Kreuz- Darmbeingelenk und Rippenköpfchengelenke
  • Beschwerden im Muskel-Sehnenübergang und Sehnenansätzen
  • Triggerpunktbehandlung

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) beruht auf der Anwendung von Druckwellen, welche Stoffwechselreaktionen im Gewebe erzeugen und somit den Heilungsprozess fördern.

Die Stoßwellentherapie kommt vor allem bei Sehnen- und Sehnenansatzreizungen zum Einsatz. Häufige Anwendungsgebiete sind:

  • Fersensporn (Plantarfasziitis)
  • Achillessehnenschmerzen
  • Tennisellbogen bzw. Golferellbogen (Epicondylitis)
  • Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
  • Schmerzhafte Muskelverspannungen / Triggerpunkte

Die Akupunktur hat in der Behandlung von Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates einen hohen Stellenwert was auch in wissenschaftlichen Studien belegt ist. Bei der Akupunktur handelt es sich um ein über 5000 Jahre altes Behandlungskonzept der traditionellen chinesischen Medizin. Durch das Setzen von dünnen Nadeln an Punkten entlang definierter Bahnen (Meridiane) kommt es zu einer Umsteuerungs- und Regulationstherapie. Es gibt 12 Hauptmeridiane, die jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind.

Wenn Schmerzen und Entzündungen im Körper entstehen, sind oft tiefliegende Körperareale betroffen. Im Unterschied zu oberflächlichen Behandlungsmethoden hat das kalte Rotlicht von Repuls eine größere Eindringtiefe um lokale Schmerzpunkte und Reizzustände zu behandeln.